Die Trümpfe müssen stechen

veröffentlicht am25. September 2021 » 689 Views»
verfasst von Thomas Willmann – Schweriner Volkszeitung

Nach der Niederlage zum Saisonauftakt soll es für die Bundesliga-Ringer des RV Lübtheen im zweiten Heimkampf besser laufen. Zu Gast ist das Team aus dem sächsischen Markneukirchen. Vier gewonnene Kämpfe reichten den Lübtheener Ringern vor knapp zwei Wochen nicht, um die letztlich deutliche 7:16-Niederlage gegen den FC Erzgebirge Aue zu verhindern. Im zweiten Anlauf soll es aber klappen mit den ersten Bundesliga-Punkten. Die hat der Gegner schon auf dem Konto. Das Team vom AV Germania Markneukirchen, das morgen um 19.30 Uhr in der Hans-Oldag-Halle zu Gast ist, feierte mit dem 12:10-Sieg bei Germania Hösbach einen gelungenen Saison-Einstand.

Die Lübtheener plagen schon so früh in der Saison einige Verletzungssorgen, wie Bert Compas bedauernd festhält. Trotzdem hofft der RVL-Vereinsvorsitzende, dass seine Mannschaft gut genug aufgestellt sein wird, um das enge Duell, das er erwartet, für sich zu entscheiden. „Es wird schwer, keine Frage. Markneukirchen hat sich mit guten Ausländern verstärkt und außerdem einige deutsche Kaderathleten in seinen Reihen.“

Der aus Lübtheener Sicht bekannteste Akteur der Sachsen sitzt aber auf dem Trainerstuhl. André Backhaus hat in der Lindenstadt seine ersten Schritte auf der Ringermatte gemacht. Später feierte der heute 51-Jährige als Junioren-Weltmeister (1988) und Männer-Europameister (1993) große internationale Erfolge.
Die Gäste haben das gleiche Saisonziel ausgegeben wie der RVL und visieren einen Staffel-Platz unter den ersten Vier an, was gleichbedeutend mit dem Einzug ins Achtelfinale wäre. Das anstehende Duell könnte also schon ein wenig richtungsweisend sein. Compas rechnet damit, dass die kleinen Punkte am Ende den Ausschlag über den Kampfausgang geben werden. „Unsere Trümpfe müssen stechen und Niederlagen dürfen nur niedrig ausfallen.“

Fans sollten etwas früher kommen

Der Vereinsvorsitzende setzt wieder auf die Unterstützung des begeisterungsfähigen Lübtheener Publikums. Die Kapazität ist dabei erneut auf 300 Leute begrenzt. Es werde in jedem Fall noch Karten an der Abendkasse geben. Bert Compas hat in diesem Zusammenhang eine große Bitte: „Es wäre schön, wenn alle Zuschauer schon ein bisschen früher kommen könnten. Durch die Hygienevorschriften dauert es am Einlass etwas länger.“ Wer den Kampf verfolgen möchte, muss die 3G-Regeln erfüllen.

Teile diesen Beitrag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.