16. Internationales Philipp-Seitz-Gedächtnisturnier im Freistilringen in Kleinostheim

Veröffentlicht am25. November 2012 » 1314 Views»
Am Sonntag richtete der SC Siegfried Kleinostheim in der Maingauhalle wieder einmal eines der größten Jugendturniere in ganz Deutschland aus. 381 Ringer aus 91 Vereinen gingen hier an den Start. Auch der RV Lübtheen ließ es sich nicht nehmen, nahm die lange Anreise von über 6 Stunden in Kauf  und reiste mit 5 Ringern nach Kleinostheim, in Hessen. Die weiteste Anreise hatten Vereine aus Südafrika und Österreich. Ein langer Wettkampftag sollte es für die Lindenstädter werden. Die insgesamt 645 Kämpfe zogen sich hin bis 19 Uhr.

Hier ging die gesamte deutsche Spitzenklasse unter den Augen von Bundestrainer Jürgen Scheibe an den Start. Das Turnier war stärker besetzt als eine deutsche Meisterschaft und so begehrt, dass über 100 Sportler aus dem In- und Ausland nicht mehr angenommen werden konnten.

381 Jugendliche am Sonntag auf 8 Matten

Der Ringernachwuchs rang in den Altersklassen D-, C-, B-, A-Jugend und Junioren.
Den ganzen Sonntag kämpften die fast 400 Jugendringer auf 8 Matten, vor rund 400 Zuschauern und 150 Betreuern. Unterstützt wurde das Turnier vom Hessischen Ministerpräsident Volker Bouffier.
Dieses überaus stark besetzte Turnier war eine hervorragende Werbung für die Jugend und den Ringkampfsport. Hier kam es zu Kampfbegegnungen, die innerhalb weniger Sekunden beendet und entschieden waren. Räumten die jungen Ringer in der Umgebung Ihrer Heimat alles ab, so kamen sie hier schnell an Ihre Grenzen und schieden zum Teil nach 2 Ringkämpfen aus. So ging es teils auch unseren Lindenstädtern. So meinte Trainer Jens-Peter Sievertsen im Anschluss:“ Diese überaus wichtigen Erfahrungen sind eine gute und wichtige Vorbereitung für die deutschen Meisterschaften, die in den nächsten Monaten anstehen.“

Eine Medaille durfte ein  Lübtheener Sportler aber doch mit nach Hause nehmen. Alexander Biederstädt belegte mit Kampfgeist und Taktik souverän den 3.Platz und nahm am Ende des harten und langen Turniertages stolz seine Bronzemedaille in Empfang. Marten Scheel erlangte am Ende einen guten achten Platz, von immerhin 20 Teilnehmern in seiner Alters-und Gewichtsklasse.
Die Mannschaftswertung gewann Südafrika, vor Köllerbach und Luftfahrt Berlin. Die Lindenstädter gaben Ihr Bestes, fanden sich letztendlich aber nur auf Platz 65 wieder.

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