Überzeugender Heimsieg vor tobendem Publikum

Veröffentlicht am17. November 2013 » 730 Views»

verfasst von Csaba Matrahazi

Das ausgelassene lautstarke Feiern der mehr als fünfhundert begeisterten Fans zusammen mit ihren Athleten schien nach dem Schluss des Kampfabends in der Hans-Oldag-Sporthalle kein Ende zu nehmen, als die Lübtheener Ringer in einem Kopf an Kopf-Kampfesverlauf die Jenaer 2. Bundesliga-Riege mit einem 20:17-Resultat bezwangen und damit ihren 2. Tabellenplatz verteidigten. Dabei stellte der Vorrundeverlierer KSC Motor Jena seine stärkste Auswahl auf die Matte.

In den ersten fünf Zweikämpfen gab es bezeichnenderweise auf beiden Seiten nur Schultersiege oder technische Überlegenheit. Ligadebütant Alexander Ginc (55 kg/GR, 4:0) schulterte seinen Gegner aus der Sportschule in einer knappen Minute. Thomas Tonn (120 kg/FR, 0:4) musste sich der Überlegenheit des Platzierten bei Deutschen Meisterschaften Toni Bernhardt beugen. Dafür glänzte das Lübtheener „Eigengewächs“ Alex Fuhr (60 kg/FR, 4:0) mit einer Beinschleuder und  Achselwürfen. Altmeister Andreas Aurich (96 kg/GR, 4.0) zermürbte Karsten Meinhardt durch eine Serie von Überrollern. Christian Nützmann (66 kg/GR, 0:4) konnte nach einer längeren Verletzungspause als Freistiler dem tschechischenVizemeister Jakub Korista kein Paroli bieten.

Das Halbzeitergebnis von 12:8 für Lübtheen ließ noch den Kampfausgang offen.

Sebastian Otto (84 kg/FR, 2:1) mobilisierte seine Kräfte gegen den athletischen Armenier  Gagik Egiazarow und siegte wie bereits in der Vorrunde. Dennis Langner (66 kg/FR, 1:2) attackierte den routinierten Vize Deutschen Meister Mario Koch durchgängig, verlor aber minimal. Der nach einem längeren Verletzungsausfall wieder aktive Stefan Lippke (GR, 1:2) unterlag dem Polizeimeister Thomas Leffler nach Punkten. Der tschechische  Meisterschaftsplatzierte Hanek Karel erzwang gegen den Freistilspezialisten Benjamin Sadkowiak (74 kg/GR, 0:4) einen Sieg wegen Passivität.

Beim 17:16-Punktestand wähnten sich die Jenaer bereits als Sieger. Bei den Lübtheenern ruhte  jetzt die ganze Hoffnung auf Sebastian Nowak (74 kg/FR, 4:0), der durch ein Feuerwerk von Grifftechniken die technische Überlegenheit gegen den Sportschüler Tim Bitterling erzielte und damit das Gesamtresultat auf 20:17 für Lübtheen korrigierte.

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Tabelle 2. Bundesliga Nord

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