Grundprinzip: Kein Tennis, kein Badminton
Hier ist der springende Punkt: Padel zählt wie ein Tischtennis-Match, nicht wie ein klassisches Tennis-Set. Zwei Sätze, 6-6-6, und wenn’s 6-6 steht, kommt ein Tie-Break. Schnell, klar, kein Schnickschnack.
Aufschlag und Rückschlag – die ersten 4 Punkte
Der Aufschlag wird diagonal gespielt, genau wie beim Tennis, aber nur von unten. Der Return muss im gegnerischen Feld aufkommen. Wer den Ball nicht sauber zurückbringt, verliert sofort den Punkt. Und hier gilt: Keine Ausnahmen, keine Gnade.
Punkte gewinnen – das eigentliche Herz
Ein Punkt entsteht, wenn der Gegner den Ball zweimal auf den Boden lässt, den Ball ins Netz schlägt oder das Glas berührt. Auch das „Let“ gibt keinen Aufschlag-Neustart. Das bedeutet: Jeder Fehltritt zählt.
Spielstand-Anzeige – 0, 15, 30, 40, Spiel
Die Zählweise ist identisch mit Tennis: 0, 15, 30, 40, dann Spiel. Aber merk dir: Bei 40-40, das nennt man „Deuce“. Von dort musst du mit Vorteil (Advantage) führen, dann das Spiel abschließen. Und wenn beide wieder auf Deuce sind, wiederholst du das Ganze. Endlich Klarheit.
Der Tie-Break – wenn’s knallt
Erreicht man 6-6, geht’s in den Tie-Break. Der erste Aufschlag erfolgt von rechts, dann abwechselnd zwei Punkte von links und rechts. Wer zuerst 7 Punkte mit mindestens 2 Punkten Vorsprung hat, gewinnt den Satz. Ohne Schnickschnack.
Strategische Finessen
By the way, das Glas ist kein Freund. Aggressive Volley-Spieler nutzen die Wände, aber wenn du zu oft das Glas küsst, verlierst du. Hier gilt: Position, Präzision, Power. Und hier ist warum: Die Wand kann dir den Ball zurückwerfen, aber nur, wenn du den Winkel beherrschst.
Look: Das Spieltempo ist hoch, also halte deine Reflexe scharf. Jeder Fehlzug kostet. Und hier ist der Deal: Trainiere deine Rückhand, denn sie ist häufig das schwächste Glied. Zählweise im Padel erklärt.

