verfasst von Thomas Willmann – Schweriner Volkszeitung „Ich war schon ziemlich enttäuscht“, hatte Bert Compas auch einige Tage nach dem 11:14 der Lübtheener Bundesliga-Ringer gegen den SC Kleinostheim noch an der knappen Niederlage zu knabbern. Der Blick des RVL-Vereinsvorsitzenden geht inzwischen aber doch eher nach vorne. Schließlich steht der nächste Auswärtsauftritt an. Und der hat es in sich. Das gilt für die Entfernung von 530 Kilometern, aber vor allem für die zu erwartende Qualität des Gegners. Der SV Nackenheim (Rheinland-Pfalz) ist für Compas nach dem klaren Favoriten ASV Mainz die Nummer zwei in der Staffel Nordwest. „Wenn die alles aufstellen, was…
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verfasst von Thomas Willmann – Schweriner Volkszeitung Nicht nur die Bundesliga-Ringer des RV Lübtheen waren am vergangenen Wochenende im Einsatz. Im Vorkampf ging auch die zweite Mannschaft auf die Matte und feierte bei ihrem ersten Heimauftritt in der Brandenburgliga einen klaren Sieg gegen den SV Luftfahrt Berlin II. Dass ein 32:0 in die Wertung einfloss, lag daran, dass die Berliner ihre Mannschaft an diesem Tag nicht voll bekamen. Die neu ins Leben gerufene Brandenburgliga ist im deutschen Ringersport ein Pilotprojekt. „Wir haben es geschafft, dass erstmals Frauen und Männer in einer gemeinsamen Mannschaft stehen“, erklärt Uwe Bremer, Präsident des Ringerverbandes MV.…
verfasst von Thomas Willmann – Schweriner Volkszeitung Die Lübtheener Hans-Oldag-Halle stand Kopf. Mehrfach wechselnde Führung und ein Herzschlagfinale im letzten Kampf des Abends: Ringer-Herz, was willst du mehr. „Nur dass wir eben nicht gewonnen haben“, fand der sichtlich geknickte Vereinschef Bert Compas nach der 11:14-Niederlage der Lübtheener Bundesliga-Ringer gegen den SC Kleinostheim eben doch ein entscheidendes Haar in der Suppe. Die Lindenstädter waren so nahe dran, ihrem 18:10-Auftaktsieg vom Donnerstag zwei weitere Pluspunkte folgen zu lassen. Nach neun Vergleichen war ein 11:11 auf der Anzeigetafel zu lesen. Fredrik Bjerrehuus sollte es für den RVL richten. Der frischgebackene WM-Fünfte aus Dänemark bekam…
Hockenheim Ringer-Bundesligist RV Lübtheen hat seinen Auftaktkampf in der Bundesliga Nordwest gewonnen. Bei Aufsteiger RKG Reilingen-Hockenheim setzten sich die Lindenstädter gestern Nachmittag mit 18:10 durch. Dabei verließen sechs der zehn Lübtheener Ringer die Matte als Sieger. Lennard Wickel (80 kg/F) und Rajbek Bisultanov (86 kg/gr) steuerten durch Schultersiege ebenso vier Zähler zum Mannschaftsergebnis wie Nikolai Mohammadi (61 kg/gr) und Andrej Ginc (71 kg/gr), deren Kämpfe wegen technischer Überlegenheit vorzeitig beendet wurden. Einfach punkteten Emanuel Krause (66 kg/Fr) und Artur Omarov (130 kg/gr). Einziger wermutstropfen beim RVL war die Wertung gegen Mitko Asenov (57 kg/Fr), dessen Kampf wegen Übergewichts mit 0:4…
verfasst von Thomas Willmann – Schweriner Volkszeitung Morgen früh um 6 Uhr fällt der Startschuss für die Bundesliga-Ringer des RV Lübtheen. Zum ersten Saisonauftritt wartet gleich der längste „Auswärtsritt“. Es geht nach Baden-Württemberg, zum Aufsteiger RKG Reilingen-Hockenheim. Das sind satte 580 Kilometer. Um 14.15 Uhr ist dort das obligatorische Wiegen angesagt, eine dreiviertel Stunde später stehen die ersten beiden Protagonisten auf der Matte. „Unsere Jungs sind alle heiß und freuen sich, dass es wieder losgeht.“ In diese Aussage bezieht sich Bert Compas, Vereinsvorsitzender des RVL, selbst mit ein. Der Gegner ist als Neuling für die Lindenstädter ein unbeschriebenes Blatt. „Wer in…
verfasst von Thomas Willmann – Schweriner Volkszeitung „Alle sind begeistert. Von uns aus kann es losgehen. Wir freuen uns auf die neue Saison.“ Man hört und merkt Bernd Compas an, dass er für seine Sache „brennt“. Seine Sache, das ist der Ringerverein Lübtheen, dessen Geschicke er seit einigen Jahren als Vorsitzender lenkt. Auch die treuen Fans des RVL fiebern schon dem Start entgegen. Einen Monat müssen sie sich noch gedulden. Dann wird in der Lübtheener Hans-Oldag-Halle wieder Ringkampfsport auf höchstem Niveau geboten. Die „Löwen“ stehen vor ihrer dritten Bundesliga-Saison. Einen Titel können die Lübtheener schon jetzt für sich beanspruchen. Auch in…
Das traditionelle Frühjahrsturnier, zu dem die Ringer des RV Lübtheen alljährlich in die Lindenstadt einladen, hat wieder an alte Erfolge angeknüpft. Nach der Enttäuschung im Vorjahr, als nur rund 80 Nachwuchsringer den Weg in die Hans-Oldag-Halle gefunden hatten, konnten die Organisatoren diesmal knapp 120 Sportler aus 19 Vereinen begrüßen. Die meisten kamen aus dem norddeutschen Raum. Polnische Gäste vom KS Victoria Osielsko sorgten aber auch für internationales Flair. Genauso wie Paul Beuch. Vater Steffen war vor zehn Jahren von Lübtheen nach Schweden ausgewandert und hatte seinen Sohn beim örtlichen Ringerclub „Heby“ angemeldet. Als sich jetzt ein Familienbesuch mit dem Turniertermin…
„Wir haben super Kämpfe gesehen. Organisatorisch ist alles nahezu perfekt gelaufen. Kurz gesagt, es waren tolle Meisterschaften.“ Bert Compas, Vereinschef des Ringervereins Lübtheen, zeigte sich rundum zufrieden. Die Lindenstädter bewiesen bei den offenen norddeutschen Meisterschaften der Jugend A und B sowie der Männer einmal mehr, dass sie das Ausrichten solcher Großveranstaltungen bestens drauf haben. Dafür gab es ein dickes Lob von Uwe Bremer: „Die haben eine super Truppe hier, die allein schon durch die Bundesliga-Kämpfe über die nötigen Erfahrungen verfügt.“ Für den Präsidenten des Ringerverbandes Mecklenburg-Vorpommern bietet sich Lübtheen auch auf Grund der zentralen Lage im Norden als idealer Austragungsort…
Auf verlorenem Posten standen die Ringer des RV Lübtheen in ihrem letzten Bundesliga-Kampf der Saison. Beim Tabellenzweiten, dem ASV Mainz, kassierten die Lindenstädter eine klare 8:30-Niederlage. Schon der Halbzeitstand von 4:16 ließ ein ähnliches Ergebnis erwarten. Das wichtigste an diesem Abend war aber, dass der direkte Konkurrent, der RC Düren-Merken, parallel beim TV Aachen-Walheim ebenfalls den Kürzeren zog (8:21). Damit hat der RVL in der Abschlusstabelle als Vorletzter (6:22 Punkte) das Team aus Nordrhein-Westfalen (4:24) hinter sich gelassen.Die Zeichen für den Auftritt in Mainz standen von vorn herein schlecht. Die Lübtheener gingen notgedrungen mit einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft auf die…
Ein letztes Mal gehen die Lübtheener Bundesliga-Ringer in dieser Saison noch auf die Matte. Beim ASV Mainz dürfte es objektiv betrachtet, wenig zu holen geben. Das zweitplatzierte Team aus der Pfalz kann sich im Fernduell mit den Red Devils Heilbronn um den Staffelsieg keinen Ausrutscher erlauben. Aber vielleicht wirkt die Euphorie vom schönen 13:10-Erfolg zuletzt gegen den KSV Witten bei den Lindenstädtern noch nach und sie landen eine weitere Überraschung. Zumal, so schlecht sahen sie bei der 14:20-Niederlage im Hinkampf ja gar nicht aus. „Wir werden hart um jede Wertung ringen“, verspricht der RVL-Vorsitzende Bert Compas. Mit einem Ohr wird…

